Kieler Kongress – PROGRAMM

Hervorgehoben

Kieler Kongress:
„Eine andere Welt ist nötig! Wie wollen wir leben?“

Fr. 30.9. / Sa. 1.10.2011
im Kulturzentrum DIE PUMPE, Haßstr. 22, Kiel

Veranstalter: Attac-Kiel & Kooperationspartner
Kontakt und Anmeldung: info@andereweltistnoetig.de
Kostenbeitrag: nach eigenem Ermessen

PROGRAMM 

Freitag, 30.9.2011
18.00 Uhr: Eröffnungspodium:
Brauchen wir Wirtschaftswachstum ? 

PodiumsteilnehmerInnen:

  • Ulrich Schachtschneider (Politologe, Rosa Luxemburg Stiftung)
  • Dr. Norbert Reuter (Wirtschaftsexperte beim ver.di-Bundesvorstand)
  • Wolfgang Pomrehn (Journalist und Geophysiker)
  • Dr. Barbara Muraca (Uni Greifswald, Schwerpunkte u.a. feministische Philosophie und Nachhaltigkeitsethik)

Moderation: Andrea Vetter (Ethnologin, ATTAC-Rat Deutschland)

20.00 Uhr: Kultur und Begegnung 

Sonnabend, 1.10.2011
9.00 Uhr Eröffnung
10.00 – 13.00 Uhr: 5 Workshops (Nr. 1, 4, 5, 7, 10)
14.30 – 17.30 Uhr: 5 Workshops (Nr. 2, 3, 6, 8, 9)

18.00 Uhr: Abschlussplenum
Wie wollen wir leben?
Moderierte Abschlussdiskussion aller TeilnehmerInnen, in die u. a. die Ergebnisse der Workshops eingehen.

Worum geht es?

Hervorgehoben

Vom 4. bis 6. Oktober 2011 findet zum dritten Mal in Schleswig-Holstein das Global Economic Symposium des Kieler Instituts für Weltwirtschaft statt, dieses Jahr in Kiel. Dabei tagen „Top-Entscheider“ aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hinter verschlossenen Türen, um Lösungen für „Herausforderungen der globalisierten Welt“ zu suchen. Es wird um weltweite ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen gehen. Dabei spielt Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle, sieht doch eine Mehrheit von Politikerinnen und Politikern ein ständig wachsendes Bruttoinlandsprodukt als Voraussetzung für Wohlstand und daher geeignet, Krisen abzuwenden.

Daran zweifeln inzwischen immer mehr Menschen. So auch Attac-Kiel und andere Organisationen*). Diese laden unmittelbar vor dem Global Economic Symposium zu einem Kongress „Eine andere Welt ist nötig! – Wie wollen wir leben?“ ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach Alternativen zu einer Globalisierung, die von Profitstreben getrieben wird, und die in der herrschenden Politik und Wirtschaftswissenschaft als alternativlos gilt.

In Podiumsdiskussionen und Workshops geht es um Fragen wie:

  • Was sind die Indikatoren für gesellschaftlichen und privaten Wohlstand?
  • Was verstehen wir unter Wohlstand?
  • Brauchen wir ein qualitatives Wachstum, das sich an Gemeinwohl und Umwelt orientiert?
  • Welche ökologischen Grenzen gibt es für wirtschaftliches Wachstum?
  • Ist Wachstumsökonomie ökologisch und sozial noch vertretbar?
  • Ist soziale Gerechtigkeit und Armutsabbau ohne Wachstum möglich?
  • Wie wollen wir eigentlich leben?

Einig sind sich die Veranstalterinnen und Veranstalter darin, dass eine andere Welt nötig ist.

*) Die Liste der UnterstützerInnen siehe unter Kooperationspartner.