Veranstaltungen

WEITERE VERANSTALTUNGEN DER KOOPERATIONSPARTNER

Do., 15.9., 19 Uhr, ZAPATA-Buchladen, Wilhelmplatz 6

Lesung: „Eine andere Welt ist nötig!“

Dass Märchen, manche schon vor über 100 Jahren, Probleme thematisieren können, mit denen sich heute viele Organisationen befassen, mag auf den ersten Blick vielleicht verwundern. Hans-Christian Andersen, Bertolt Brecht, Iring Fetscher und Wilhelm Hauff sind nur einige Schriftsteller, die sehr aktuelle Probleme angesprochen haben, Probleme, die Themen des Kongresses „Eine andere Welt ist nötig!“ sein werden, der am 30.9 und 1.10.11 in Kiel stattfinden wird. Als Einstimmung auf den Kongress lädt der Buchladen Zapata am Donnerstag, 15.9., um 19 Uhr in seine Räume am Wilhelmplatz 6 ein. Ursula G. T. Müller wird Auszüge aus Texten der genannten Autoren lesen und über deren Relevanz für die heutige politische Situation diskutieren.

V.i.S.d.P.: Ursula Müller Wilhelminenstr. 31, 24103 Kiel
Kontakt: dr.ursula-g.t.mueller@web.de

Das Nordelbisches Frauenwerk lädt ein:

Sa., 24.9., 10.00-17.00 Uhr, Landesbibliothek Schleswig-Holstein, Haus Sell-Speicher, Wall 47/51, Kiel

Frauensichten auf den drohenden Finanz- und Eurocrash (für Frauen und Männer)

Referentinnen:

  • Warum der Euro auseinander bricht? Ulrike Herrman, Wirtschaftskorrespondentin taz, Berlin, Autorin „Hurra wir dürfen zahlen!“
  • Genug ist mehr als alles!, Dr. Ulrike Sals, Theologin, Uni Hamburg, Redakteurin der fem. Internet-Zeitschrift lectio difficilior
  • Geld und Gewissen, Antje Schneeweiß, Wiss. Mitarbeiterin, Institut Südwind,
    Siegburg, Autorin, Hg. „Geld und Gewissen“
  • Worldcafé: Frauen MACHT Geld

Leitung und Moderation: Waltraud Waidelich, Nordelbisches Frauenwerk, Julia Patzke, Frauenwerk Plön-Segeberg, Susanne Sengstock, Frauenwerk Altholstein
Weitere Infos unter: www.ne-fw.de  - Anmeldung:  WWaidelich@ne-fw.de

 

Die Initiative „Kiel im Wandel“ lädt ein zu Filmwochen im Rahmen der UN-Dekade für nachhaltige Entwicklung:

- Mi., 7.9., 19.00 Uhr, „Peak-Oil – bis zum letzten Tropfen“ Dokumentarfilm, im KoKi der Pumpe, Eintritt frei

- Mi., 21.9., 18.30 Uhr, „Voices of the Transition“ Film über die (notwendige) Umgestaltung der Landwirtschaft, im KoKi der Pumpe, Eintritt 5/4 Euro

- Do., 29.9., 19.00 Uhr, „In Transition 1.0“ – der Film über die internationale Transition Bewegung (Eintritt frei)

- Sa., 1.10., 18.30 Uhr, „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ der Film über den Einstieg in das solare Zeitalter, im KoKi der Pumpe

Weitere Infos: www.kielimwandel.de

 

Veranstaltung des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e. V. (BEI):

So., 2.10., 18 Uhr, Räucherei, Preetzer Str. 35

Afrika-Solidaritätstag, Wege gemeinsam gehen – jung und alt, unabhängig oder auf Hilfe angewiesen
20 Uhr  Gruppe SAFRAFRA
Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Kiel

 

Veranstaltungen der Rosa Luxemburg Stiftung SH  im Rahmen des Anti-GES:

Di., 06.09.2011, 18.00 Uhr, Haus der Diakonie, Am Alten Amtsgericht 5, Preetz

Globalisierung – Anfang und Ende offen
Unter dem Titel „Globalisierung – Anfang und Ende offen“ laden die Rosa-Luxemburg-Stiftung SH und die Frauenarbeit im Kirchenkreis Plön-Segeberg am 6. September zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. Globalisierte Wirtschaft ist verflochten mit unserem täglichen Leben, findet in fast jedem Einkaufswagen statt und wirkt sich, u.a. durch Produktionsverlagerungen, auf immer mehr lokale Arbeitsplätze aus. Das Bewusstsein, dass Menschen am anderen Ende der Produktionsketten oft in wirtschaftlicher und sozialer Not leben, schafft vielen Menschen Unbehagen ebenso wie die Angst, dass die Globalisierung weitere Benachteiligungen im eigenen Land schaffen könnte. Gleichzeitig sind die Zusammenhänge in der globalisierten Wirtschaft schwer zu durchschauen. Dr, Ursula G.T. Müller, Staatssekretärin a.D., Publikationsschwerpunkt u.a. in Globalisierung, erläutert in ihrem Vortrag das „Who ist who“ der Globalisierung, stellt AkteurInnen wie den IWF und die WTO vor, deckt Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre auf und beleuchtet Hintergründe.  Die anschließende Diskussion gibt Raum für Visionen, Einsprüche und eigene Handlungsmöglichkeiten. Ein global Gewinn bringendes Modell wird Julia Patzke, Vorstandsmitglied im Oikocredit Förderverein Norddeutschland e.V., mit der Entwicklungszusammenarbeit von Oikocredit vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Veranstalterinnen sind die Rosa-Luxemburg-Stiftung Kiel (Suzanne Vogel-Vitzthum, Tel. 0431/2607043 Mail: vogel@rosalux.de) und die Frauenarbeit im Kirchenkreis Plön-Segeberg (Diakonin Julia Patzke, Tel. 04342/71754, E-Mail: frauenarbeit@kirchenkreis-ploen-segeberg.de ).

 

Do., 15.09.2011, 20.00 Uhr, Hansastr. 48, Kiel

Communa im Aufbau
Film von  Autor: Dario Azzellini & Oliver Ressler, Länge: 94 Minuten , Veröffentlicht 2010

„Wir müssen selbst entscheiden, was wir wollen. Wir sind diejenigen, die die Bedürfnisse kennen und wissen, was in unserer Community los ist“, erklärt Omayra Pérez selbstbewusst. Sie will ihre Community eines an den Hängen von Caracas gelegenen Armutsviertels davon überzeugen, einen Consejo Comunal (Kommunalen Rat) zu gründen. In über 30.000 Consejos Comunales entscheiden die BewohnerInnen Venezuelas selbst kollektiv in Versammlungen über viele Belange ihres Umfeldes. Diese Macht der Bevölkerung von Unten wird im Film dargestellt. Die Filmemacher führen uns zu drei unterschiedlichen Schauplätzen: In ein Armenviertel in Caracas, in das Armenviertel Petare am Rande von Caracas und das ländliche Barinas. Es macht den besonderen Reiz des Filmes aus, dass Ressler und Azzellini die Gesichter der Menschen und ihre kleinen Gesten aufnehmen. Ein filmischer Einblick in die Erprobung partizipatorischer Praktiken. Nach dem Film besteht die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem Gast aus Venezuela.

 

Mo., 19.09.2011, 19.30 Uhr, Ort siehe unter sh.rosalux.de

Freiheit statt Kapitalismus  – mit Sarah Wagenknecht –

Ein Plädoyer für eine neue Wirtschaftsordnung Sahra Wagenknecht nimmt Ludwig Erhard beim Wort: Wohlstand für alle! In ihrer brillanten Analyse entwirft Sie ein Zukunftsmodell, das dort weiterdenkt, wo die meisten Marktwirtschaftler auf halbem Wege stehen bleiben. Ebenso wie die Marktwirtschaft sozial wird, wenn man sie vom Kapitalismus befreit, wird Sozialismus kreativ, wenn man ihn von der Planwirtschaft erlöst. Schon lange sind nicht mehr Wettbewerb oder gar Leistung die zentralen Merkmale und Perspektiven unserer Wirtschaft, sagt Sahra Wagenknecht. Der Kapitalismus hat seine Produktivität und Kreativität verloren. Wenn Ökonomie die Kunst des Anreizesetzens ist, wirken heute die falschen, denn sie belohnen abstrakte Renditeziele und Jobvernichtung statt Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen, Umweltschonung und Unternehmenswachstum. Die aktuelle Wirtschaftskrise ist auch eine Kreativitätskrise, sagt die Autorin. Sie nimmt die Theoretiker der Sozialen Marktwirtschaft wie Walter Eucken und Ludwig Erhard beim Wort und beschreibt es als dringlichste Herausforderung an die Wirtschaft, wieder produktiv und innovativ zu sein. Denn es muss nicht nur gerechter verteilt werden, es muss auch wieder mehr zu verteilen geben. Dazu gehört neben öffentlichen Banken als Kreditgeber für den Mittelstand auch eine radikal veränderte Eigentumsordnung, die eine echte Leistungsgesellschaft erst möglich macht. Kreativer Sozialismus, so Sahra Wagenknecht, belohnt nicht den, der sich auf ererbten Werten ausruht, sondern den, der Werte schafft.

Weitere Infos unter: www.sh.rosalux.de