Kongress “Europa von unten”

Hervorgehoben

Zwei Jahre nach unserem erfolgreichen Kongress laden wir euch erneut zu einem Kongress als Kontrapunkt zum diesjährigen GES ein. Diesmal zum Thema “Europa von unten”. 

InteressentInnen melden sich bitte auf der zugehörigen Internetseite  www.europavonunten.de an.



Kongress “
Europa von Unten
Wann?
 28. und 29. September 2013
Wo? Die Pumpe e.V. Kultur- und Kommunikationszentrum, Haßstr. 22, 24103 KielVeranstalter: Attac Kiel &
Avanti/iL Kiel, DKP SH, Rosalux SH, Ver.di Kiel/Plön, Die Karawane für Rechte der Flüchtlinge und Migrant_innen, BI gegen Atomanlagen Kiel
Weitere Informationen unter http://www.europavonunten.deAnlässlich des Global Economic Symposiums des Kieler Instituts für Weltwirtschaft setzt der Kongress “Europa von unten” der herrschenden neoliberalen Erzählung zur europäischen Krise und den damit zusammenhängenden Kürzungs- und Armutsprogrammen eine solidarische, soziale und demokratische Perspektive entgegen.

Programm

Samstag, den 28.9.2013
9.30 Uhr – 10.00 Uhr
Eröffnung: Begrüßung und Organisatorisches

10.00 Uhr – 12.00 Uhr
Podium: Europa in der Krise
Teilnehmer_innen:
•Sebastian Friedrich (Publizist, Aktivist)
•Leo Mayer (ISW)
•Vertreter_in von SYRIZA (Griechenland)
•Karl Heinz Dellwo (Publizist, angefragt)
•Vertreter von Attac Kiel (EU AG)

12.00 Uhr – 13.00 Uhr
Pause und Imbiss im Hause

13.00 Uhr – 15.15 Uhr
Workshops 1, 2, 3 und 4 (genaueres, siehe Webseite)

16.00 Uhr – 18.15 Uhr
Workshops 5, 6, 7 unrd 8 (genaueres, siehe Webseite)

Abendveranstaltung
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Vortrag: „Linker Widerstand in EU- Europa“ von Jutta Ditfurth (Autorin, Soziologin, ökologische Linke)

Sonntag , den 29.9.2013
9.30 Uhr – 12.00 Uhr
Plenum: Perspektiven und Bausteine für ein alternatives Europa

12.00 Uhr – 13.00 Uhr
Pause und Imbiss im Hause

13.00 Uhr – 15.00 Uhr
Plenum: Wie weiter? Gemeinsame Überlegungen zu regionalen Aktionen und Kooperationen

Selbstverständnis

Wir wehren uns gegen die herrschende neoliberale Politik, die von und in den Institutionen der Europäischen Union betrieben wird. Wir wehren uns gegen diese Politik, die Konzern- und Bankeninteressen bedient und die gegen die progressiven Errungenschaften gerichtet ist, die Menschen in vielen europäischen Ländern erkämpft haben. Wir wehren uns gegen ein autoritäres Krisenregime, das Parlamente entmachtet und Demokratie abbaut, das Tarif- und Arbeitnehmer_innenrechte aushebelt, soziale Sicherungssysteme abbaut und öffentliche Güter privatisiert.
Wir wehren uns aber auch gegen rechte EU Kritiken. Unser Gegenentwurf zu der bestehenden politischen und ökonomischen Ausrichtung der EU ist nicht die Rückkehr zum Nationalstaat. Unser Gegenentwurf ist ein Europa von unten, in dem Entscheidungen von denen getroffen werden, die sie betreffen und nicht von den Vertretern der Kapitalinteressen. Wir treten für eine Europa ein, in dem sich alle Menschen frei bewegen können, das statt auf Konkurrenz und Ausbeutung auf Solidarität basiert.
Anmeldungen
Für die Vorbereitung und Organisation des Kongresses bitten wir um Anmeldungen bis zum 16.9. unter: http://www.europavonunten.de/anmeldung/
Da es nur um die Anzahl der Personen geht, sind auch Fantasienamen möglich.
Der Kongress stellt für die beteiligten Organisationen eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Da wir aber möchten, dass die Teilnahme nicht an den Eintrittskosten scheitert, wird um einen Kostenbeitrag nach eigenem Ermessen gebeten.


Kieler Kongress – PROGRAMM

Hervorgehoben

Kieler Kongress:
„Eine andere Welt ist nötig! Wie wollen wir leben?“

Fr. 30.9. / Sa. 1.10.2011
im Kulturzentrum DIE PUMPE, Haßstr. 22, Kiel

Veranstalter: Attac-Kiel & Kooperationspartner
Kontakt und Anmeldung: info@andereweltistnoetig.de
Kostenbeitrag: nach eigenem Ermessen

PROGRAMM 

Freitag, 30.9.2011
18.00 Uhr: Eröffnungspodium:
Brauchen wir Wirtschaftswachstum ? 

PodiumsteilnehmerInnen:

  • Ulrich Schachtschneider (Politologe, Rosa Luxemburg Stiftung)
  • Dr. Norbert Reuter (Wirtschaftsexperte beim ver.di-Bundesvorstand)
  • Wolfgang Pomrehn (Journalist und Geophysiker)
  • Dr. Barbara Muraca (Uni Greifswald, Schwerpunkte u.a. feministische Philosophie und Nachhaltigkeitsethik)

Moderation: Andrea Vetter (Ethnologin, ATTAC-Rat Deutschland)

20.00 Uhr: Kultur und Begegnung 

Sonnabend, 1.10.2011
9.00 Uhr Eröffnung
10.00 – 13.00 Uhr: 5 Workshops (Nr. 1, 4, 5, 7, 10)
14.30 – 17.30 Uhr: 5 Workshops (Nr. 2, 3, 6, 8, 9)

18.00 Uhr: Abschlussplenum
Wie wollen wir leben?
Moderierte Abschlussdiskussion aller TeilnehmerInnen, in die u. a. die Ergebnisse der Workshops eingehen.

Worum geht es?

Hervorgehoben

Vom 4. bis 6. Oktober 2011 findet zum dritten Mal in Schleswig-Holstein das Global Economic Symposium des Kieler Instituts für Weltwirtschaft statt, dieses Jahr in Kiel. Dabei tagen „Top-Entscheider“ aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hinter verschlossenen Türen, um Lösungen für „Herausforderungen der globalisierten Welt“ zu suchen. Es wird um weltweite ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen gehen. Dabei spielt Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle, sieht doch eine Mehrheit von Politikerinnen und Politikern ein ständig wachsendes Bruttoinlandsprodukt als Voraussetzung für Wohlstand und daher geeignet, Krisen abzuwenden.

Daran zweifeln inzwischen immer mehr Menschen. So auch Attac-Kiel und andere Organisationen*). Diese laden unmittelbar vor dem Global Economic Symposium zu einem Kongress „Eine andere Welt ist nötig! – Wie wollen wir leben?“ ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach Alternativen zu einer Globalisierung, die von Profitstreben getrieben wird, und die in der herrschenden Politik und Wirtschaftswissenschaft als alternativlos gilt.

In Podiumsdiskussionen und Workshops geht es um Fragen wie:

  • Was sind die Indikatoren für gesellschaftlichen und privaten Wohlstand?
  • Was verstehen wir unter Wohlstand?
  • Brauchen wir ein qualitatives Wachstum, das sich an Gemeinwohl und Umwelt orientiert?
  • Welche ökologischen Grenzen gibt es für wirtschaftliches Wachstum?
  • Ist Wachstumsökonomie ökologisch und sozial noch vertretbar?
  • Ist soziale Gerechtigkeit und Armutsabbau ohne Wachstum möglich?
  • Wie wollen wir eigentlich leben?

Einig sind sich die Veranstalterinnen und Veranstalter darin, dass eine andere Welt nötig ist.

*) Die Liste der UnterstützerInnen siehe unter Kooperationspartner.